Judo

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Im Juli war viel los.

  • 27. Juli 2019

Anfang Juli konn­te ich end­lich wie­der bei einem gro­ßen Tur­nier an den Start gehen. Durch die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Sport­hil­fe Ber­lin und dem Judo Ver­band Ber­lin war es mir mög­lich den Grad Prix in Kana­da zu kämp­fen.

Trotz einer nicht wirk­lich opti­ma­len Vor­be­rei­tung (eine alte Knie­ver­let­zung mach­te mir seit Wochen Pro­ble­me und erkäl­tet war ich auch) lief das Tur­nier wirk­lich gut. Mit zwei gewon­nen und einem ver­lo­re­nen Kampf stand ich im Kampf um die Bron­ze­me­dail­le. Hier unter­lag ich knapp im Gol­den Score mei­ner Geg­ne­rin aus Polen. Im ers­ten Moment war ich natür­lich ent­täuscht. Kei­ne Medail­le. Aber mit ein wenig Abstand bin ich stolz mich bei dem Grand Prix der IJF World Tour unter den Top 5 plat­ziert zu haben.

Ich blieb mit eini­gen mit­ge­reis­ten Judo­ka-Freun­din­nen noch ein paar Tage län­ger in Mont­re­al, um mir die Stadt anzu­schau­en.

 

Zurück in Deutsch­land ging es dann direkt zu Arzt.

Um die Schrau­be einer alten OP hat­te sich eine Ent­zün­dung gebil­det, die Schrau­be muss­te schnellst­mög­lich ent­fernt wer­den. So reis­te ich von Mün­chen nach Köln, um mich hier ope­rie­ren zu las­sen. Ich ken­ne die Ärz­te dort schon gut und habe ein gro­ßes Ver­trau­ens­ver­hält­nis auf­ge­baut.

Soweit ist die OP gut ver­lau­fen, lei­der muss ich auf­grund von Bak­te­ri­en im Knie noch für 6 Wochen Anti­bio­ti­ka neh­men, um sicher zu gehen, dass es zu kei­ner wei­te­ren Ent­zün­dung kommt.

Jetzt bin ich wie­der zu Hau­se, die Nar­be ver­heilt gut und ich bin auch schon wie­der ins leich­te Trai­ning ein­ge­stie­gen, wer ras­tet der ros­tet 😉

 

Eure Jo

Fotos: IJF © Di Feli­ci­an­to­nio Ema­nue­le