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  • 26. Juni 2019

Lan­ge habe ich nichts von mir hören las­sen, des­halb wird es mal wie­der Zeit, ein klei­nes Update zu geben.

Mein Bun­des­li­ga­ver­ein der JSV Spey­er, den ich sowohl als Coach, als auch als Kämp­fe­rin unter­stüt­ze, ist Süd­meis­ter!!!! Nach einem ein­deu­ti­gen 12:2 Sieg im letz­ten Vor­run­den­kampf der Bun­des­li­ga, gegen den VfL Sin­del­fin­gen, zie­hen wir knapp als Süd­sie­ger ins Fina­le ein. Somit ste­hen wir im Okto­ber direkt im Halb­fi­na­le und war­ten auf den Sie­ger aus der Begeg­nung JC66 Bot­trop gegen den VfL Sin­del­fin­gen. Ich den­ke das ist eine gute Aus­gangs­po­si­ti­on. Nun hof­fen wir, dass es uns in die­sem Jahr zum zwei­ten Mal gelingt, den Meis­ter­ti­tel nach Spey­er zu holen. Aus­tra­gungs­ort des Fina­les wird Wies­ba­den sein, der genaue Ter­min ist lei­der noch nicht bekannt.

Eine Woche spä­ter ging es wei­ter, nach Valencia/ESP. Vor 3 Jah­ren habe ich schon ein­mal für den VCJ gekämpft, damals wur­den wir spa­ni­scher Meis­ter. Auch in die­sem Jahr frag­ten sie mich, ob ich Zeit hät­te, um im Fina­le zu kämp­fen.  Am Frei­tag also in den Flie­ger nach Valen­cia, Sams­tag früh dann mit dem Team nach Madrid, wo die Final­run­de statt­fand. Mit drei Sie­gen sicher­ten wir uns sou­ve­rän den Titel. Also hab ich mit dem VJC schon das erreicht, was ich in die­sem Jahr mit dem JSV Spey­er unbe­dingt noch schaf­fen möch­te!

Zudem stand ich auch wie­der im Ein­zel auf der Mat­te. Beim European Open in Cluj/ROU konn­te ich mich mit zwei Sie­gen ins Pool­fi­na­le durch­kämp­fen. Im zwei­ten Kampf habe ich sogar die an eins gesetz­te Rumä­nin geschla­gen. Im Pool­fi­na­le muss­te ich lei­der eine Nie­der­la­ge hin­neh­men. Nach einem aus­ge­gli­chen Kampf bekam ich einen Schlag auf die Nase, so das ich eini­ge Zeit beim Sani­tä­ter ste­hen muss­te, um die Blu­tung stil­len zu las­sen. Die­se Pau­se brach­te mich aus mei­nem Fokus und ich konn­te die gefal­le­ne Wer­tung nicht mehr auf­ho­len. Ich fand nicht zurück in den Wett­kampf und muss­te mich auch in der Trost­run­de geschla­gen geben. Es war wirk­lich mehr drin, und ich hät­te mit um die Medail­len kämp­fen kön­nen, lei­der... Die Nase ist zum Glück nur leicht ange­knackst, so dass ich kei­nen Aus­fall im Trai­ning habe.

Anfang Juli geht es dann wei­ter mit dem GP in Montreal/CAN. Ein gro­ßes Tur­nier, bei dem ich hof­fent­lich zei­gen kann, was eigent­lich in mir steckt. Also gilt es nun die ver­blei­ben­den zwei Wochen opti­mal zu nut­zen, um klei­ne Defi­zi­te zu mini­mie­ren.

Auf bald. Eure Kämp­fe­rin, Eure Jo 😉

 

Fotos: Sean Mc-Gin­ley und Sugoi Uri­ar­te